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Samstag, 22.
November 2003
Ehrungen bzgl.
Hochwasserkatastrophe 2002
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Am 11. August 2002 halfen bereits elf Angehörige der Feuerwehr Ostermiething
gemeinsam mit unzähligen Kameraden von anderen Feuerwehren im
Katastrophengebiet um Mauthausen den dortigen Betroffenen. Doch am nächsten
Tag sollte es für die (gesamte) Mannschaft viel schlimmer kommen: Das größte
Hochwasser seit Jahrzehnten suchte die Marktgemeinde Ostermiething heim. Im
Hochwassergebiet (Ettenau, Teile von Simling und Ostermiething) mussten über
vierzig Gebäude geräumt werden, um die Schäden so gering wie möglich zu
halten. Zwei Tage später, nach Rückgang der Wassermassen, mussten eben diese
rund vierzig Gebäude wieder von Schlamm, Dreck, Öl, Schmutz und natürlich
Wasser befreit werden. Die kaputten Einrichtungsgegenstände und
Gerätschaften mussten entsorgt werden, Möbel wurden umgeräumt, rund 1.000
Sandsäcke wurden wieder entleert und ins Feuerwehrhaus verbracht, im Schlamm
stecken gebliebene PKWs und LKWs mussten des öfteren geborgen werden, kurz
gesagt, es gab sehr viel zu tun. |
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Drei Einsatzgruppen der Feuerwehr
Ostermiething waren am 12. und 14. August ständig im Einsatz, um vor dem
Hochwasser die Evakuierungs- und nach dem Hochwasser die Aufräumungsarbeiten
zu leisten. Dazu kam noch die Mannschaft der Einsatzleitung und Versorgung,
die mit Kommandofahrzeug und Mannschaftstransportfahrzeug Hunderte Kilometer
zurücklegen mussten, um ihre Aufgaben zu erledigen. Auch am 13. August und
in den Folgetagen bis zum 22. August waren fast jeden Tag Hilfeleistungen
(hauptsächlich Auspump- und Reinigungsarbeiten) im betroffenen Gebiet
erforderlich. Am 12. und 14. August wurde für die Gemeinde Ostermiething
jeweils Feuerwehr-Großalarm ausgelöst, da die Ostermiethinger alleine trotz
eingesetzter 30 Mann und aller vorhandenen Gerätschaften die vielen Aufgaben
bei weitem nicht bewältigen konnten. Die Feuerwehren Ernsting, St. Radegund,
Trimmelkam, St. Pantaleon, Haigermoos, Franking, Energie AG, Tarsdorf und
Eching kamen der Ettenauer Bevölkerung ebenfalls zu Hilfe. Insgesamt
leisteten 39 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Ostermiething aufgrund des
Hochwassereinsatzes insgesamt 1.300 Einsatzstunden. Dabei nicht berücksichtigt
ist die große Hilfe von Ehefrauen und Freundinnen einiger Feuerwehrmänner, die
bei der Versorgung der Einsatzkräfte wertvolle Arbeit leisteten. |
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Die oberösterreichische Landesregierung beschloss im darauf folgenden Jahr,
alle freiwilligen Helfer in Oberösterreich, die im August 2002 den
betroffenen Menschen tatkräftig zur Seite standen, mit einer Medaille zu ehren. Folgende 39 Mitglieder der
Feuerwehr Ostermiething wurden daher am 22. November 2003 ausgezeichnet:
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Auer, Franz
Auer, Hermann
Auer, Jasmin
Auer, Josef
Christian, Sabrina
Eder, Stephan
Eder, Thomas
Edlinger, Raimund
Geissler, Christian
Graf, Richard
Gramlinger, Robert
Häusler, Georg
Lecnik, Bernhard
Makoru, Christian jun.
Manglberger, Engelbert
Meixner, Roland
Moser, Andreas
Moser, Michael
Niedermüller, Friedrich
Riess, Johann
Roschitz, Erich jun.
Roschitz, Erich sen.
Roschitz, Stefan
Schmidhammer, Alexandra
Schmidhammer, Manfred
Schmied, Johann
Sigl, Johann
Sommerauer, Gottfried
Steinfellner, Georg
Stöllberger, Michael
Wanghofer, Christian
Weilbuchner, Anton
Weilbuchner, Gustav jun.
Weilbuchner, Gustav sen.
Weilbuchner, Isabella
Weinberger, Herbert
Weinberger, Thomas
Zenz, Josef
Zenz, Thomas |
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