Einsätze 2015

Einsatz-Nr. 07
Einsatz-Art Wohnungsbrand
Datum 11.03.2015
Zeit 19:40-23:13
Einsatzort Bräugasse
Einsatzleiter HBI Stephan Eder
Einges. Mannschaft 78, davon 31 FF Ostermiething
Einges. Fahrzeuge FF Ostermiething: TLF 1, DLK, LFB-A, TLF 2, KDO, MTF;
FF Ernsting, FF Tarsdorf und FF St.Pantaleon mit je 2 Fahrzeugen


Mit dem Stichwort „Brand landwirtschaftliches Objekt“ wurde die Feuerwehr Ostermiething am 11. März um 19:40 Uhr zu einem Einsatz gerufen. Aufgrund des Brandgeruches, der bereits bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus festgestellt werden konnte, wurde auch sofort per Sirene nachalarmiert.

Die erste Fahrzeugbesatzung fand folgende Situation vor: Beim Wohnhaus eines Bauernhofes stieg aus einem Fenster im ersten Stock relativ dichter Rauch. Ein Bewohner des Hofes versuchte den Brand mit einem Gartenschlauch über das Fenster zu bekämpfen. Der erste Atemschutztrupp begann mit der Suche des Brandherdes, da von den Besitzern bereits gemeldet wurde, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhält. Parallel dazu wurde mit dem Aufbau der Wasserversorgung begonnen und der Hochleistungslüfter in Position gebracht sowie die Beleuchtung aufgebaut. Über die Drehleiter wurde ein eventuell notwendiger Außenangriff zur Sicherheit vorbereitet. Die Situation gestaltete sich zu dieser Zeit aufgrund der Weitläufigkeit des Gebäudes sowie des inzwischen aus mehreren Fenstern im 1. OG und aus dem Dachbereich austretenden dichten Rauches als relativ unübersichtlich - das Brandausmaß war zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Weitere eintreffende Atemschutztrupps vom LFB-A Ostermiething und KLF Ernsting machten sich bereit und setzten die Brandbekämpfung mit einem C-Hohlstrahlrohr fort bzw. gingen auf der anderen Gebäudeseite mit einem HD-Rohr in das 1.OG und in weiterer Folge in den dicht verrauchten Dachboden vor. Um weitere Kräfte im Innenangriff einsetzen zu können wurden Atemschutztrupps von den Feuerwehren Tarsdorf und St.Pantaleon nachalarmiert, außerdem wurden Rotes Kreuz und Polizei verständigt.
Nach dem Ablöschen des Brandes mussten die Einsatzkräfte die verbrannten und zerstörten Gegenstände über das Fenster ins Freie bringen.
Die Brandermittlungen der Exekutive wurden begleitet und unterstützt, gleichzeitig wurden die nicht mehr benötigten Geräte wieder verstaut bzw. im Feuerwehrhaus gereinigt.

Eingesetzt waren insgesamt 78 Mann der vier Feuerwehren mit 12 Fahrzeugen (6 Atemschutztrupps) sowie 6 Personen von Rettung und Polizei.