Pflichtbereich

Ostermiething ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit rund 3300 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Mattighofen.

Geografie

Ostermiething liegt auf 423 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,4 km, von West nach Ost 8,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 21,7 km². 25,8 % der Fläche sind bewaldet, 59,9% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Als eine der westlichsten Gemeinden Oberösterreichs gehört die Marktgemeinde Ostermiething zum Produktionsgebiet des Alpenvorlandes als Kleinproduktionsgebiet "Oberes Innviertel". Dieses Gebiet hat aufgrund seines geologischen Aufbaues und der natürlichen Produktionsbedingungen mit mittleren Jahrestemperaturen von 7,7°C und Niederschlagsmengen um die 1000 mm günstige Voraussetzungen für Grünland und Futterbau.
Das Gemeindegebiet von Ostermiething selbst ist durch seine südwestliche Exposition klimatisch begünstigt. Als Bodenart finden sich vorwiegend sandiger Lehm bis lehmiger Sand der Bodentype Parabraunerde. Die Niederterrasse an der Salzach hat den Aubodentyp.

Ortsteile der Gemeinde sind:
Diepoltsdorf, Ernsting, Ettenau, Felm, Gumpling, Hollersbach, Lohen, Marktl, Ortholling, Ostermiething, Roidham, Simling, Sinzing, Steinbach, Wimm.

Geschichte

Das seit dem Jahre 600 v. Chr. zum keltischen Reich Norikum gehörige Gemeindegebiet wird 15 v. Chr. dem römischen Imperium eingegliedert und verbleibt bis 400 n. Chr. unter römischer Herrschaft. Um 500 errichten die Agilolfinger in Ostermiething einen Wirtschaftshof, der unter den Franken zu einer königlichen Pfalz erhoben wird. Von 739 bis 1784 untersteht Ostermiething dem Erzbistum Salzburg, sodann dem Bistum Linz. 740 wird Ostermiething in einer Schenkungsurkunde des Herzogs Odilo erstmals als Ostermuntingin urkundlich erwähnt. Unter Bayernherzog Heinrich dem Löwen wurde 1163 die Pfarre Ostermiething errichtet.
Jahrhundertelang gehörte Ostermiething zu Bayern. Durch den Frieden von Teschen im Jahre 1779/80 kam das gesamte Innviertel mit Ostermiething zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört der Ort durch Beschlüsses des Wiener Kongress seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.
Am 6. Dezember 1927 wird die Gemeinde zum Markt erhoben.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Feuerwehr

Zwei Freiwillige Feuerwehren, bestehend aus ehrenamtlichen Mitarbeitern und stationiert in Ostermiething und Ernsting, nehmen gemeinsam die anfallenden Aufgaben in den Bereichen vorbeugender und abwehrender Brandschutz, technische Hilfeleistung und Katastrophen- sowie Umweltschutz im Gemeindegebiet und in nachbarlicher Hilfe auch darüber hinaus wahr.

Bürgermeister ist seit 2003 Gerhard Holzner von der ÖVP.

Angaben: Wikipedia

 



Luftaufnahme vom Markt Ostermiething - Quelle: Google Earth



 

 

Bundesland: Oberösterreich

Pol. Bezirk: Braunau am Inn

Gerichtsbezirk: Wildshut

Einwohner: 3.385

Gebäude: 1.046

Haushalte: 1.332

Fläche: 21,7 km²

Seehöhe: 422 m
Stand: Oktober 2011

- für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage der Marktgemeinde Ostermiething -