Technischer Zug

Der Technische Zug der Feuerwehr Ostermiething besteht aus einer Technischen Gruppe und dem Feuerwehrmedizinischen Dienst und wird geführt von:

Zugskommandant:

BI Manfred Schmidhammer

Gruppenkommandant:

HBM Thomas Weinberger

Leiterin des Feuerwehrmedizinischen Dienstes:

HBM Isabella Weilbuchner
Dem Technischen Zug stehen zur Bewältigung seiner Aufgaben ein Tanklöschfahrzeug und ein Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung zur Verfügung.

 

Historisches

Durch die Indienststellung eines Rüstfahrzeuges (KRF-W) im Jahr 1962 wurde der technische Zug der Feuerwehr Ostermiething ins Leben gerufen. Der erste Kommandant dieses Zuges war Brandinspektor Franz FEICHTNER.

Der Aufgabenbereich der Feuerwehr im technischen Zug war damals wie heute die Abwendung der Gefahren von Menschen und Tieren und das Verhindern von Sach- und Umweltschäden.

Im früheren technischen Zug war jedoch der Einsatzschwerpunkt in der Bewältigung von Hochwasser und Sturmeinsätzen zu finden. Bei der Berücksichtigung der damals zur Verfügung stehenden Ausrüstung waren dies oftmals schwierige und gefährliche Einsätze.

Ende 2007 wurde der Feuerwehrmedizinische Dienst gegründet. Erste Leiterin war Löschmeister Isabella Weilbuchner, die neben dem Feuerwehrdienst auch beim Roten Kreuz als Sanitäterin mitarbeitet.

Aktuelles

AUFGABEN:

Einsatz

Den Schwerpunkt der Einsatztätigkeit des Zuges bilden technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Diese Einsätze erfordern einen hohen Ausbildungsstand. Die Haupteinsatzziele sind das Retten von eingeklemmten Personen und das Verhindern von Umweltschäden. Um diese Ziele zu erreichen, müssen die Feuerwehrmänner ein gutes technisches Verständnis aufweisen. Hebelgesetz, Reibung und Wirkungsgrad sind beim Einsatz von Seilwinden und Greifzügen sehr wichtige Größen, die, richtig angewandt, den Ausgang eines Einsatzes positiv beeinflussen können.

Es ist auch wichtig, mit Schutzanzügen und Atemschutz vertraut zu sein, um bei einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen den nötigen Eigenschutz sicherzustellen. Einsätze mit gefährlichen Stoffen stellen für die Feuerwehr eine sehr große Herausforderung dar, weil der Umgang mit diesen Gütern nicht nur eine Gefährdung der eigenen Sicherheit, sondern auch eine Bedrohung der umliegenden Bevölkerung und der Natur sein kann.

Um solche Einsätze erfolgreich zu bewältigen, stehen der örtlichen Feuerwehr spezielle Einsatzgruppen verschiedener Feuerwehrstützpunkte zur Verfügung, die mit Rat, Tat und Ausrüstung zur Seite stehen.

Weitere technische Einsätze können sein:

  • Beseitigung von Hornissen-, Wespen- und Bienennestern
  • Pumparbeiten, Kanalräumungen, Reinigungen
  • Überflutungen (zB Keller)
  • Vermurungen
  • Sturmschäden
  • uvm.

Ausbildung

  • Vorbereitung u. Durchführung von technischen Übungen (hydraulisches Rettungsgerät, KFZ-Bergungen, Wasserdienst, Abseilen, usw.)
  • Mitarbeit bei der Erstellung des Ausbildungsplanes
  • Technisches Hilfeleistungsabzeichen (THL) in Bronze, Silber und Gold
  • Ausbildung innerhalb der Jugend
  • Lehrgänge (Technik I und II)
  • Speziallehrgänge (Gefährliche Stoffe, Spreng, usw.)
  • Ausbildungsunterlagen

Instandhaltung

  • TLF 1
  • Sämtliche technische Geräte im LFB-A