Übungsannahme dieser Einsatzübung war ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei
beteiligten PKW mit insgesamt vier eingeklemmten Personen. Die
Standard-Erstmaßnahmen wie Absicherung der Unfallstelle und Brandschutz wurden
von der Besatzung des TLF durchgeführt, anschließend wurde in Absprache mit der
"Notärztin" per hydraulischem Spreizer als Diagnoseöffnung die Fahrertüre
entfernt und eine Abschätzung der Verletzungsgrade der Patienten durchgeführt.
Die Notärztin teilte dem Feuerwehr-Einsatzleiter dann mit, dass die Person
hinter dem Fahrer sofort geborgen werden muss; das wurde nach Entfernen der
hinteren Autotür über diese durchgeführt. Der Fahrer war mit den Füßen
eingeklemmt, eine Erweiterung des Fußbereiches wurde vorbereitet, während
gleichzeitig das Autodach entfernt wurde. In der Zwischenzeit wurde die
Autobatterie abgeklemmt, um das Risiko einer Airbag-Auslösung zu vermindern.
Der Fahrer konnte dann mithilfe des Rettungszylinders befreit werden,
anschließend wurde die Person hinter dem Beifahrer aus dem Auto gehoben. Der
Beifahrer hatte eine Wirbelsäulenverletzung und musste abschließend mit einem
Spineboard geborgen werden.